Warum die Argumente der Gegner falsch sind

 1.    Die direkte Bundessteuer ist progressiv, wovon alle profitieren, vor allem auch diejenigen, die sie deswegen gar nicht bezahlen müssen. Konsequenterweise gilt dies auch für Abzüge.

Es profitieren vor allem Eltern ab 150‘000 Franken Einkommen aufwärts. Das sind die obersten 12 Prozent. Am meisten profitieren Einkommen ab 300‘000 Franken – Topmanager, Chefärztinnen, Banker.

3.    Auch Paare profitieren bereits ab einem gemeinsamen Brutto-Einkommen von 100‘000, wenn nur jemand berufstätig ist oder ab einem gemeinsamen Brutto-Einkommen von120‘000 Franken, wenn beide arbeiten.

4.    Die SP definiert eine magische Grenze, der 500-Franken-Schwellen-Bonus. Für sie scheinen jährliche Steuerreduktionen darunter nicht relevant zu sein. Für die Betroffenen aber durchaus!

5.    Laut Bundesamt für Statistik arbeiten Personen mit hohem Einkommen im Schnitt bis zu 15 Stunden mehr pro Woche, sie zahlen also nebst hohen Steuern auch massiv mehr Kinderbetreuungskosten (zum vollen Tarif).

2.    Alleinerziehende mit Kindern profitieren bereits ab einem Brutto-Einkommen von 100‘000 Franken, das sind 7662 Franken Monatslohn (x13). Dieselbe Person zahlt sehr hohe Kinderbetreuungskosten und kommt nicht in den Genuss von Prämienverbilligungen. Gut möglich, dass sie am Schlussweniger im Portemonnaie hat, als wenn sie weniger Einkommen hätte.

1.    Es ist äusserst vermessen zu argumentieren, dass die Hälfte der Familien leer ausgeht. Sie profitieren bereits davon, keine direkte Bundessteuer, keine Vermögenssteuer, weniger Krankenkassenprämien und Kinderbetreuungskosten zu zahlen.

Die Hälfte der Familien geht leer aus. 45 Prozent der Familien zahlen gar keine Bundessteuer, weil sie zu wenig verdienen. Sie können auch keine Abzüge machen. Jene Familien, die es nötig hätten, profitieren also null und nichts.

2.    Genau die Familien, die es nötig haben, profitieren. Die Familien mit langen Arbeitstagen und ohne finanzielle Unterstützung, welche die Last der Verbilligungen für weniger-Verdienende auf ihren Schultern tragen.

 1.    Die CVP hat sich immer dafür eingesetzt, dass das Budget in den Bereichen Bildung und Soziales nicht gekürzt wird, umeben genau diese Solidarität zu gewährleisten.

Der Steuerbonus für reiche Eltern kostet 370 Millionen Franken. Mittelstandsfamilien profitieren kaum. Aber sie bezahlen die Rechnung, weil Steuereinnahmen fehlen: Sie leiden als erste darunter, wenn das Geld für Prämienverbilligungen, Kita-Plätze und Bildung fehlt.

2.    Mittelstand ist ein breiter Begriff: dazu zählen Familien mit Brutto Einkommen von knapp 100‘000 Franken bis hin zu über 220‘000. Es ist also eine grosse Spannbreite. Gemeinsam ist allen, dass es für sie keine Vergünstigungen gibt.